„Sitzen fügt dir und den Personen in deiner Umgebung erheblichen Schaden zu“ müsste als Warnhinweis über deutschen Arbeitsplätzen prangen. Laut DKV Gesundheitsreport 2016 verbringen Deutsche etwa 73 Prozent und damit bis zu 7 Stunden und 12 Minuten des Arbeitstages im Sitzen. Aus diesem Grund solltest du zunächst versuchen die Sitzphasen zu reduzieren, wenn du den Eindruck hast den ganzen Tag an deinem Arbeitsplatz festzukleben.

Bewegung am Arbeitsplatz & die Suche nach neuen Bürokonzepten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche. Schwierig, wenn man bis zu 11 Stunden im Sitzen verbringt. Laut aktuellem DKV-Report ging die Zahl der Deutschen, die sich an den Richtwert für körperliche Aktivität halten, bis auf 43% zurück. Natürlich haben die Krankenkassen ein erhöhtes Interesse an genau dieser Baustelle zu arbeiten, auch deshalb arbeiten Forscher an sog. bewegungsfördernden Stationen für einen aktiven Arbeitsplatz: Ergometer, Laufbänder oder Pedal-Trainingsgeräte.

Eine Praxisstudie des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) gemeinsam mit der Sporthochschule Köln testete neuartige bewegungsfördernde Geräte an Mitarbeitern der Deutschen Telekom AG (IFA Report 3/2018). Allein, dass die Geräte an 40% der Tage für durchschnittliche 54 Minuten genutzt wurden, hatte positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System der Mitarbeiter. Diese gaben an, sich erholter, besser gelaunt und motivierter zu fühlen. Inwieweit sich die Mitarbeiter wie in einem Flohzirkus vorkamen, wurde nicht berichtet. Einen reellen Ansatz bietet das Büro selbst.

Generation Y Office

Moderne Bürokonzepte unterstützen obige Forschungsergebnisse bereits: Konzepte wie Desk Sharing, Thinktanks oder Touchdowns schaffen stundenlanges, starres Sitzen am zugewiesenen Schreibtisch ab. Sitzt du täglich an einem frischen Arbeitsplatz ist es umso wichtiger, dass du jenen auf deine individuellen Bedürfnisse einstellen kannst. Das Zusammenspiel von ergonomischen Bürostühlen, Sitz-Steh-Tischen und Monitorarmen helfen wechselnden Nutzern, ohne Zeitverlust die modernen Bürokonzepte umzusetzen.

7 kleine Büro-Tricks für mehr Bewegung

Für einen “active workplace” kannst du auch selbst mit kleinen Änderungen in deinem Büro-Alltagsrhythmus sorgen. Zusätzlich zur ergonomischen Ausstattung solltest du regelmäßige Aktivpausen einlegen! Folgende Aktivitäten kannst du ohne viel Aufwand in deinen Arbeitsalltag integrieren.

1. Nutze kleinere Pausen für Spaziergänge und verbringe sie nicht nur in Kantine oder Lounge.
2. Lass dir nichts vom Mittagstisch mitbringen und verlasse während deiner Pause selbst das Büro.
3. Benutze die Treppen! Es reicht es schon nur für zwei, drei Etagen auf den Aufzug zu verzichten.
4. Fahr mit dem Rad zur Arbeit fahren oder laufe die letzte Haltestelle bis ins Büro.
5. Trinke deinen Kaffee zur Abwechslung mal im Stehen.
6. Mache immer selbst den Weg zur Kaffeemaschine, zum Kopierer oder Scanner.
7. Gehe direkt zu deinem Kollegen, statt ihn anzurufen. Das klärt auch dein Anliegen schneller!

Schritt für Schritt zum ergonomischen Arbeitsplatz

ergonomisches-sitzen-am-arbeitsplatz

Rücken-, Augen- und Kreislaufprobleme können schon mit kleinen Handgriffen vermieden werden, wenn du weißt, wie du deinen Arbeitsplatz ergonomisch einrichten kannst. Hierbei handelt es sich nicht um bloße Empfehlungen, sondern um Richtlinien, die in der Arbeitsstättenverordnung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) gesetzlich geregelt sind.

So halten die Technischen Regeln für Arbeitsstätten bereits seit 1975 bestimmte Richtlinien zur Ergonomie am Arbeitsplatz fest, sodass Arbeitgeber im Sinne der Gesundheit und Sicherheit ihrer Arbeitnehmer dazu verpflichtet sind, Arbeitsplätze ergonomisch einzurichten. Folgendes gibt es bei den einzelnen Bestandteilen zu beachten.

… Cliffhanger!

Den vollständigen Beitrag findest du im Blog von wexim.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.